Future Skills
Analysen

An dieser Stelle veröffentlicht der Stifterverband Untersuchungen und Studien, die sich rund um das Thema Zukunftskompetenzen drehen.

Future Skills: Welche Kompetenzen in Deutschland fehlen

Das im September 2018 von Stifterverband und McKinsey veröffentlichte Diskussionspapier stellt ein Future-Skills-Framework vor, das den aktuellen Kompetenzbedarf von Wirtschaft und Gesellschaft darstellt. Es definiert Future Skills als Kompetenzen, die in den kommenden fünf Jahren für Berufsleben oder gesellschaftliche Teilhabe deutlich wichtiger werden. Dazu zählen die Gestaltung von transformativen Technologien (Künstliche Intelligenz, Smart Hardware, Robotik) sowie digitale und nicht-digitale Schlüsselqualifikationen (digitale Interaktion, Adaptionsfähigkeit, unternehmerisches Denken). In den kommenden fünf Jahren werden in Deutschland rund 700.000 Personen mehr als heute benötigt, die über technologische Fähigkeiten verfügen. Zusätzlich müssen jeweils über 2,4 Millionen Erwerbstätige in Schlüsselqualifikationen wie agilem Arbeiten, digitalem Lernen oder Kollaborationstechniken befähigt werden.
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Future Skills für die Globalisierung

Die im August 2018 vom Stifterverband vorgestellte Kurzanalyse zeigt: Internationale Erfahrungen sind insbesondere bei innovativen und Hightech-Unternehmen gefragt, die stark auf Absolventen der MINT-Fächer setzen. MINT-Fächer sind bereits vielfach Vorreiter der Internationalisierung an deutschen Hochschulen. 77 Prozent der MINT-Fachbereiche haben in den letzten fünf Jahren ihre Maßnahmen zur Internationalisierung ausgebaut. Nachholbedarf besteht allerdings bei der Auslandsmobilität einheimischer Studierenden.
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Ländercheck Informatik

Die Zahl der Studienanfänger im Bereich Informatik steigt überdurchschnittlich, das wissenschaftliche Personal aber hält mit dieser Entwicklung nicht mit. Nur jede zwanzigste Professur ist in der Informatik angesiedelt. Viele Informatikstudierende kommen aus dem Ausland, der Frauenanteil ist gering. Das sind Ergebnisse des im Mai 2018 veröffentlichten Länderchecks Informatik vom Stifterverband und der Heinz Nixdorf Stiftung. Danach haben Saarland und Sachsen am besten auf die steigende Nachfrage nach Informatik-Fachkräften reagiert und sich besonders positiv entwickelt. Beide Bundesländer belegen die ersten Plätze im aktuellen Ländervergleich.
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